History - spielmannszug Wolfen

Spielmannszug Stadt Wolfen e.V.

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History

Was alles geschah
 
Unsere Vereinsgeschichte bis zum Jahrtausendwechsel
                     


I. Abschnitt
Der "Urspielmannszug" existierte von den 20er Jahren an bis in die 70er Jahre. Einige wenige Bilder aus dieser Zeit findet Ihr im Bilderbuch.

Am 13. September 1977 wurde der Grundstein für den heutigen  Spielmannszug gelegt. Zu diesem Zeitpunkt fingen wir an nach Noten zu musizieren. Der Spielmannszug fand bei den Kindern und Jugendlichen regen Zuspruch,  so daß zeitweise bis zu 160 Mitglieder dem Klangkörper angehörten.
Schon wenige Jahre später erfüllten wir die Bedingungen zur Aufnahme in  das Bezirksmusikkorps Halle, dem Großkorps aus den besten  Spielmannszügen, Fanfarenzügen, Schalmeien- und Blasorchestern des  Bezirkes Halle.
Seit Beginn des zweiten Geschichtsabschnittes hatten wir mit dem,  inzwischen leider verstorbenen Berufsmusiker Herrmann Matthei einen  musikalischen Leiter, den sich jede Musikeinheit wünscht.


II. Abschnitt
Er hatte auch mit Beginn der politischen Wende einen in musikalischer  Hinsicht nicht unwesentlichen Anteil an unserem doch sehr guten Start in  einen weiteren Abschnitt unserer Geschichte. Er trieb unnachgiebig die "Modernisierung" unseres alten - im übrigen  aber doch guten - Instrumentariums voran.
So führten wir - auch für gesamtdeutsche Verhältnisse - sehr zeitig den erweiterten Flötensatz ein. Natürlich wurde auch neues Schlagwerkinstrumentarium angeschafft.
Durch den unglaublichen Arbeitseifer vieler Personen, insbesondere aber  von Volkmar Gäbel, Rainer Zug und Peter Wehner, konnten wir am 21. Mai  1990 den Verein
"Spielmannszug Stadt Wolfen e.V."
gründen.

Im Jahr 1997 feierten wir unser 20jähriges Jubiläum, wo wir erstmals  verstärkt moderne Spielmannsmusik aufführten. Wir sind überzeugt davon,  daß diese Musik viel besser bei allen Beteiligten ankommt. Das bestärkt uns den eingeschlagenen Weg - hin zur modernen  Spielleutemusik - weiter zu verfolgen.

Am 17. Januar 1998 erfolgte unser letzter Auftritt in einer  Ces/Fes-Besetzung. Wir spielen seitdem in einer Mischbesetzung aus  B-Sopran- und Tenorflöten, Es-Altflöten und Böhmflöten. Die Umstellung hat eine weitere Steigerung der musikalischen Qualität  zur Folge.


III. Abschnitt
Ende des Jahres 1998 stellten wir einen Antrag auf finanzielle  Zuwendung durch das Regierungspräsidium Dessau. Im Juni 1999 erhielten wir schließlich einen positiven Bescheid. Wir erhielten schon mehrere Zuwendungen durch unser  Regierungspräsidium, dennoch ist dieser letztgenannte Antrag etwas  besonderes. Mit den bewilligten 30.000 DM wird uns die Möglichkeit gegeben, unser  Instrumentarium so auszubauen, daß wir auch höchsten musikalischen  Ansprüchen gerecht werden können. Wir schafften neben Klappenflöten auch ein Marimbaphon, ein  Glockenspiel und zwei neue Lyren an. Außerdem erhielt das komplette Schlagwerk erstmals Tragegestelle, was  eine nicht unerhebliche Verbesserung des Tragekomforts der relativ  schweren Instrument bewirkte.
 
Aktualisiert: Text am 04.11.2018 Fotos am 04.11.2018
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