Jahresrückblick 1997 - spielmannszug Wolfen

Spielmannszug Stadt Wolfen e.V.

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Jahresrückblick 1997

Was alles geschah
Jahresrückblick 1997

   
Der Januar verging unter intensiven und nervenaufreibenden Proben für das anstehende Neujahrskonzert. Diese Bemühungen gipfelten vorläufig im Soundcheck, wo sich, als alle anderen schon weg waren, einige Persönlichkeiten als talentierte Schlagersänger am Mikrofon entpuppten.
Im Februar ist immer außerordentlich viel los. Um alles auch im Februar zu schaffen, mußten wir natürlich gleich am 1.2. anfangen. Da fand das VII. Neujahrskonzert in der Aula der Grundschule I statt. Eine Woche später folgte die Teilnahme am allseits beliebten Karnevalsumzug in Sandersdorf. Weil wir danach etwas fußlahm waren, sind wir dann in den Ferien zum Vereinslehrgang in die Bundesmusikschule in Altgandersheim gefahren. Dort wurde wieder geprobt, im Nonstop-Wachbleiben trainiert, geprobt, UNO-Meisterschaften ausgetragen, geprobt und Fasching gefeiert.
Der März war nach diesem Lehrgang zu Erholungszwecken weitgehend ereignislos.
Der April begann damit, daß einige Unverbesserliche ihre C1-Prüfung erfolgreich ablegten. Am 19. April mußten das natürlich gleich drei Mädels nachmachen und nahmen die D1-Nadel in Empfang. Neben einigen kleineren Auftritten gaben wir am 26. April unser Debüt auf dem Fußballrasen. Die Grün-Weißen haben aber trotzdem nicht gewonnen und so auch den Aufstieg verpatzt. Ob es an den schönen gelben Fußballschuhen des einen Schönebecker Spielers lag?
Der Mai begann auch mit Fußball, nur eine Klasse tiefer in Raguhn. Constanze und ich konnten vorher das erste Jubiläum unseres Fast-Todestages in Dessau begehen. Nur leider nicht gebührend, da unser Fast-Mörder an diesem Tage Regie führte. Wenigstens sind wir kein Automobilclub. Eine Woche nach Pfingsten legten zwei außerordentlich nette Persönlichkeiten die D2-Prüfung an der BMS in Altgandersheim ab.
Der Juni ließ uns mit alten Freunden zusammentreffen. Wir düsten nach Witten, um dem Spielmannszug "Freundschaftsklänge" zum 40. Geburtstag zu gratulieren und ein Ständchen zu spielen. Wir hatten viel Spaß und besuchten das Bergbaumuseum in Bochum. Gleich eine Woche später besuchten wir das Jugendblasorchester Staßfurt, um dort das traditionelle Salzlandfest musikalisch mitzugestalten.
Am 5. Juli siegte spektakulär die Damenmannschaft unseres Vereins im Schlauchbootrennen des Kanuclub Jeßnitz. Sogar der Mannschaft vom Kanuclub konnte trotz schlechterer Vorlaufzeit der Sieg abgekämpft werden. Einige Tage später ließen wir uns alle fotografieren. In den Sommerferien traten wir wie immer zum Rosenfest in Schleesen auf. Diesmal war es aber anders, der Auftritt wurde fast zu einem Veteranentreffen und wir haben uns gefreut, mal wieder ein paar alte Gesichter dabeizuhaben.
Es soll ja Leute geben, die sich auch in den Sommerferien nicht vom Spielmannszug trennen können. So stellten sich im August einige Mitglieder hin und renovierten selbstlos einen unserer Vereinsräume. Zu beachten ist, daß wir auch den Tisch , auf dem der Kopierer steht, gestrichen haben, und zwar NASENFREI.
Am 6. September sollte es endlich soweit sein. Der Countdown ist plötzlich bei Null angelangt und unser Spielmannszug feierte sein 20jähriges Jubiläum. Wir sind  zuvor mächtig rotiert und was herauskam, konnte sich sehen lassen. Die Fläche zwischen dem Jugendclub '84 und der Wittener Straße  verwandelte sich in einen großen Festplatz, natürlich mit viel Musik.
Der Oktober ließ sich wie immer mit einigen Umzügen am 2. und 3.10. ganz friedlich an. Der schwächstbesetzte Auftritt des Jahres folgte kurz darauf. Anwesend waren: eine Stabführerin, sechs Flötologen, ein Trommler, ein Faßspieler und 1/2 Beckenspieler. Dieser Umzug fand zwar wochentags, aber in Wolfen-Nord statt und dauerte maximal eine halbe Stunde. Das Wetter war übrigens auch gut. Ist es wirklich so schwer, mal für eine halbe Stunde vor die Haustür zu treten? Ihr könnt mir nicht erzählen, daß die 21 fehlenden Leute gerade in dieser halben Stunde für die Schule lernen mußten!
Der November ließ angeregt durch den Karnevalsumzug in Raguhn, wieder die Debatten über Sinn und Unsinn des Karnevals aufflammen. Der erste Weihnachtsauftritt ließ nicht lange auf sich warten. Wir spielten zum 6. Wolfener Advent, obwohl doch eigentlich erst der ERSTE Advent war.
Den Startschuß in den Dezember gab die Jahreshauptversammlung. Die Nullnummer des Jahres folgte sogleich. Wir traten zur Entzündung des Weihnachtsfeuers auf, und die Feuerwehrleute bekamen das Feuer nicht an. Dabei haben wir so schön gespielt. Irgendwie müssen doch welche an sich gezweifelt haben, sie unterzogen sich gleich der D1-Prüfung an der BMS. Aber keine Sorge sie haben alle bestanden, und so konnten sie mit den restlichen Mitgliedern den letzten Weihnachtsauftritt des Jahres über die Bühne bringen. Da war der Kater von der Weihnachtsfeier auch schon verflogen.
Ulrike Trute

Und dann war auch schon wieder Silvester, wo sich mehrere vereinsinterne Feiergemeinschaften bildeten.

Auf ein neues auftrittsreiches Jahr 1998!  
Aktualisiert: Text am 01.04.2018 Fotos/Kalender am 01.04.2018
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